Jeder Mensch wird eines Tages älter und tritt in eine Lebensphase ein, in der die ganz alltäglichen Dinge nicht mehr so leicht von der Hand gehen. Wenn dann auch noch eine Krankheit oder eine andere körperliche oder geistige Einschränkung dazu kommt, ist der Bedarf nach kompetenter Pflege und häuslicher Betreuung schnell gegeben.

Die richtige Pflege finden

In der Regel wollen wir für unsere Angehörigen nur das Beste. Oft ist es aber gar nicht so klar, welche Pflege- und Versorgungsform für einen Menschen die beste ist. Meistens geht es bei Pflegebedürftigkeit um die Abwägung zwischen einem Pflegeheim oder die Versorgung durch eine 24-Stunden-Pflege Zuhause.

Der Wunsch des Pflegebedürftigen steht im Vordergrund. Meistens wollen gerade ältere Menschen die eigenen vier Wände nicht verlassen und sind deshalb für eine Versorgung Zuhause sehr dankbar. Allgemein ist es immer wichtig, als Familie über die zukünftige Unterbringung des Pflegebedürftigen zu sprechen. Dabei sollte ehrlich darüber nachgedacht werden, welche Alternativen es gibt und was nicht möglich ist. Denn in vielen Fällen ist die Betreuung durch einen Angehörigen nicht möglich, da dieser viele andere Verpflichtungen hat. Ob in einem solchen Fall der Umzug in ein Heim oder die Beauftragung einer Pflegeperson alle Beteiligten glücklicher macht, ist letztendlich immer eine individuelle Entscheidung – wobei der Betroffene selbst aber nicht bevormundet werden sollte.

Aufgaben einer 24-Stunden-Betreuung

Die 24-Stunden-Pflege übernimmt die Betreuung der Senioren sowie hauswirtschaftliche Aufgaben, wie einkaufen, kochen und putzen. Auch die Unterstützung beim Laufen und gegebenenfalls weitere Besorgungen gehören zu den üblichen Aufgaben. Seit 2009 dürfen die Betreuer auch notwendige pflegerische Alltagshilfen leisten, d.h. sie unterstützen beim An- und Ausziehen, beim Waschen und beim Gang zur Toilette.

Gesetzliche Einschränkungen

Betreuer ist es laut gesetzlicher Bestimmungen nicht gestattet, den Senioren Verbände anzulegen oder Spritzen zu verabreichen. Dies dürfen nur ausgebildete Altenpfleger. Sollte das nötig sein, empfiehlt sich eine Zusammenarbeit mit einem ambulanten Pflegedienst.

Anbietervergleich spart Zeit & Geld

Gerade weil es eine nahezu unübersichtliche Anzahl von Anbieter in Deutschland gibt, empfiehlt es sich auf Nummer sicher zu gehen und verschiedene Anbieter miteinander zu vergleichen. Hierzu bieten sich Vergleichsportale wie Pflegehilfe.org an.

Für eine bessere Lesbarkeit des Textes haben wir auf die Nennung der weiblichen Form verzichtet. Selbstverständlich sind Frauen gleichermaßen angesprochen. Wir bitten um Verständnis.

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