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Stress lass nach: Zeitdruck und Multi-Tasking prägen mittlerweile auch den Alltag in Kindertagesstätten. Achtsamkeit kann dabei helfen, dem Strudel der Hektik zu begegnen und gelassener mit den Herausforderungen umzugehen.

Kennen Sie das auch?

Die Kitawoche hat gerade begonnen. Sarah und ihre Mutter suchen mal wieder ihre Hausschuhe. Die Praktikantin will wissen, was ihre nächste Aufgabe ist. Als ob das nicht genug wäre, meldet sich die seit Wochen verschnupfte Kollegin krank. Und Sie sind mittendrin und haben das Gefühl, bald am Rad zu drehen …

Was tun, wenn Ihnen alles über den Kopf wächst?

Einen Schritt zurücktreten und innehalten! Wenn das nur so einfach wäre. Tatsächlich ist das Innehalten einer der wichtigsten Aspekte im Konzept der Achtsamkeit. Wer innehält, macht eine kurze Pause – um nicht gleich das nächste Telefonat zu führen, das Vesper vorzubereiten oder den Bewegungsraum aufzuräumen. Achtsam sein bedeutet, bewusst im Hier und Jetzt zu bleiben. Und das nicht nur körperlich, sondern auch mental.

Übungen für mehr Achtsamkeit im Alltag

Viele Achtsamkeitsübungen lassen sich gut in den Alltag integrieren und entfalten rasch ihre positive Wirkung. Die einzige Voraussetzung: Sie müssen regelmäßig – am Besten mehrmals täglich – durchgeführt werden. Zu Beginn reichen wenige Minuten völlig aus.

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Achtsamkeitsübungen: 3 Beispiele

  • Barfuß gehen: Die Schuhe ausziehen und barfuß durch das Gras laufen. Wie fühlt es sich an? Feucht oder trocken? Spitz oder eher weich? Gehen Sie ein paar Schritte – ganz in Ruhe. Diese Übung lässt sich auch wunderbar mit Vorschulkindern durchführen!
  • Bewusst atmen: Der Atem ist ein zentrales Hilfsmittel fast aller Achtsamkeitsübungen. Suchen Sie sich einen ruhigen Ort, zum Beispiel das Kita-Büro. Setzen Sie sich aufrecht hin und lehnen sich nicht an. Atmen Sie in möglichst natürlichem Rhythmus und versuchen Sie nicht, den Atem unter Kontrolle zu bringen. Spüren Sie, wie Ihr Brustkorb sich hebt und senkt. Am Anfang genügt es, wenn Sie sich eine Minute Zeit für das bewusste Atmen nehmen.
  • Achtsam duschen: Hören Sie in der Dusche auf das Geräusch des Wassers. Beobachten Sie das Wasser auf Ihrer Haut und nehmen Sie sein Perlen sowie den Geruch von Duschgel und Seife bewusst wahr.

 Übrigens: Kinder sind unsere besten Achtsamkeitsmeister!

 

Sie wollen mehr über das Konzept der Achtsamkeit erfahren? Und etwas mehr Gelassenheit in den Kita-Alltag bringen? Dann besuchen Sie unseren Anti-Stress-Workshop am 14. Januar 2017.

 

Bilder: pixabay, Public Domain