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Menschen ab dem 60. Lebensjahr zählen zu den vom Corona-Virus besonders gefährdeten Gruppen. Noch ernster wird es, wenn zum hohen Alter eine Vorerkrankung kommt. Immunsysteme älterer Menschen haben viel länger und schwerer gegen Viren und Krankheiten allgemein zu kämpfen. Darum müssen sich ältere Menschen besonders streng an die Regeln des Kontaktverbots halten. Ausnahmen, auch wenn sie lieb gemeint sind, können das Leben unserer Großeltern gefährden.

Zum Glück stehen in der heutigen Zeit viele Mittel und Wege zur Verfügung, um mit den Eltern und Großeltern in Kontakt zu bleiben, wenn der persönliche Besuch nicht möglich ist.

Anruf & Videoanruf: Rufen Sie Ihre Eltern und Großeltern regelmäßig an – nicht nur, um sich nach dem Befinden zu erkundigen, sondern auch, um Ihrerseits aus Ihrem Alltag zu erzählen. Noch besser ist ein Videoanruf – wenn das Gesprächsthema mal ausgeht, kann auch gemeinsam die Lieblingssendung geschaut oder gespielt werden.

Spaziergang auf Distanz: Wenn Mutter und Vater, Oma und Opa nicht mehr so mobil sind, können sie vom Spaziergang aus angerufen werden, um sie an Vogelgezwitscher und den Geräuschen der Natur teilhaben zu lassen.

Nachrichten & Fotos: Auch viele ältere Menschen nutzen heutzutage Chat-Apps. Das Versenden von Fotos, Videos und Sprachnachrichten erfreut jeden! Das sorgt für ein Gefühl der Nähe – auch über große Distanzen.

Postkarten & Briefe: Welche Zeit könnte besser sein, um wieder mit dem Briefe- und Postkartenschreiben anzufangen oder liebevolle Aufmerksamkeiten zu verschicken? Für die ältere Generation ist es eine Freude, auf diesem Wege regelmäßig vom Alltag ihrer Liebsten mitzubekommen.

Auch wenn die innige Umarmung in diesen Zeiten wegfällt, gibt es einige Möglichkeiten, Eltern, Großeltern oder anderen Menschen, die zur Risikogruppe des Coronavirus zählen, eine Freude zu machen und ihnen das Gefühl zu vermitteln, dass sie nicht allein sind!

Foto: @iStock-1214106771