Gesundheit in der Pädogik und Medizin/PflegeDie längste Zeit des Tages verbringen Sie am Arbeitsplatz. Das kann der Kindergarten sein, eine Klinik oder ähnliche Einrichtung. Die ganze Zeit haben Sie kaum Zeit an sich selber und Ihr eigenes Wohl zu denken. Sie stehen viel, laufen viele Wege. Sie heben schwer oder bücken sich ständig. Sie kennen Ihren eigenen Arbeitsplatz am besten, Sie wissen, wovon ich schreibe. Ganz gleich, ob Sie in der Pädagogik, als Erzieher/in oder im Bereich der Pflege und Medizin arbeiten. Ich denke, hier sind alle Berufsgruppen angesprochen, denn während des Jobs denken Sie immer sehr viel an andere und sind für Sie da.

Denken Sie auch mal an sich und Ihre Gesundheit?

Damit Sie weiterhin zufrieden und mit kräftiger Gesundheit arbeiten können, müssen Sie auch an sich selber denken. Natürlich ist mir bekannt, dass ein medizinischer Notfall dazwischen kommen kann, wenn man gerade seine – meist nur kurze – Pause hat. Auch Kinder oder Pflegebedürftige halten sich nicht an die Pausenregelung; Sie werden ständig gebraucht.

Ausgleich für die Gesundheit

Auch wenn Sie noch so ausgepowert vom Job sind, suchen Sie sich einen Ausgleich. Ich war neulich mal wieder im Schwimmbad. Schwimmen ist ein toller Ausgleich, man bewegt sich so leicht im Wasser. Jede Bewegung, die uns Spaß bringt, fördert die Bildung von Endorphinen. Und wer mag die Glückhormone nicht? Überwinden Sie den „Schweinehund“ und nehmen Sie sich mit jemanden aus Ihrer nahen Umgebung etwas vor. So motivieren Sie sich gegenseitig. Suchen Sie sich Ihre sportliche Betätigung so aus, dass Sie in Ihren Tagesablauf und zu Ihrem Geldbeutel passt.

Bewegung außerhalb des Jobs

Wenn Sie immer mit dem Rad zur Arbeit fahren, tun Sie schon einiges für Ihre Gesundheit. Sollten Sie auf das Auto oder die öffentlichen Verkehrsmittel angewiesen sein, dann steigen Sie vor oder nach der Arbeit beziehungsweise an freien Tagen doch mal wieder aufs Rad. Oder bewegen Sie sich anderweitig mindestens 2-3 Mal die Woche. Dabei reichen sogar 30 Minuten, wenn Sie kontinuierlich etwas tun.

Mir ist völlig klar, dass Sie der anstrengende Job schlaucht. Aber die Bewegung ist etwas, was Sie für sich selber tun. Auch ich werde mir wieder vornehmen, meine eigenen Tipps zu befolgen. Ich bin zwar „Schreibtischtäter“, aber das ständige Sitzen tut auch nicht gut.

Wellness für das Wohlbefinden

Nein, hier meine ich keine Schönheitstempel, die Sie besuchen sollen. Ich möchte Sie dazu anregen, dass Sie stolz auf sich und Ihre Arbeit sind. Schimpfen Sie nicht nur über den anstrengenden Arbeitstag, sondern rufen Sie sich nochmals die schönen Erlebnisse des Tages in Erinnerung.

Wie sich jemand über Ihren Einsatz gefreut hat, wie dankbar viele Menschen heute waren, dass Sie etwas für sie getan haben. Genießen Sie Lob doppelt, indem sie sich die Situation nochmal ins Gedächtnis rufen. Haben Sie mal kein Lob bekommen, spricht auch nichts dagegen, dass man sich selber lobt.

Die ärgerlichen Erlebnisse verarbeiten sie natürlich auch, damit sie nichts in sich hineinfressen. Auch das wäre nicht gut. Suchen Sie sich Menschen, mit denen Sie sich austauschen können. Über negatives und auch positives bei Ihrem Job.

Wie halten Sie es mit Ihrer Gesundheit? Ich hoffe, Sie denken jetzt mal wieder ein bisschen mehr an sich. Damit Sie weiterhin Ihre anerkennenswerte Arbeit tun können und für andere da sein können.

Weiterführende Informationen zum Thema Gesundheit

Lesen Sie auch den ausführlichen TK-Gesundheitsreport mit dem Titel: „TK- Rückenatlas: 40 Millionen Fehltage gehen aufs Kreuz