Längst hat der medizinische Fachangestellte (m/w/d) nichts mehr mit der „Sprechstundenhilfe“ der 50-er Jahre zu tun. Auch der Begriff „Arzthelfer/-in“ ist irreführend und wurde deshalb 2006 durch die aktuelle Berufsbezeichnung ersetzt.

Medizinische Fachangestellte sind kompetente Multitalente: Sie assistieren Ärzten bei der Untersuchung, Behandlung, Betreuung und Beratung von Patienten, managen den Praxisbetrieb und fungieren als Schnittstelle zwischen Arzt und Patient. Hierfür benötigen sie fundiertes medizinisches Wissen, Organisationstalent und ein feines Gespür im Umgang mit Menschen.

Aufgaben und Einsatzgebiete

Medizinische Fachangestellte sind die organisatorischen Stützen von Ärzten & aller Fachrichtungen. In der Regel arbeiten sie in Arztpraxen. Sie können aber auch in Krankenhäusern und vergleichbaren Einrichtungen wie Gesundheitszentren ihren Dienst antreten. Dort arbeiten sie aber nicht nur am Empfang, wo sie die Krankenkassenkarten von Patienten einlesen, Termine vereinbaren, Patienten in die Behandlungszimmer führen, Überweisungen oder Rezepte schreiben. Medizinische Fachangestellte kümmern sich außerdem um viele andere Abläufe in einer Arztpraxis.

Zu ihren täglichen ToDo’s gehören die folgenden Bereiche:

  • Rezepte ausgeben
  • Terminvereinbarung
  • an Vorsorgeuntersuchungen erinnern
  • bei Behandlungen des Arztes assistieren
  • EKG („Elektrokardiogramm“) schreiben
  • Lungenfunktion testen
  • Blut abnehmen
  • Urin- und Stuhlproben nehmen
  • Spritzen geben
  • Verbände anlegen
  • Desinfektion und Sterilisation von Instrumenten
  • Praxishygiene
  • Verwaltung der Patientendaten
  • Abrechnung nach verschiedenen Leistungsziffern

Der Arbeitsalltag verlangt Organisationstalent, Kommunikationsfähigkeit und jede Menge Empathie – denn die Fachkräfte haben es täglich mit Patienten unterschiedlichsten Alters und teilweise schweren Erkrankungen zu tun. Nicht immer ist es leicht, von dem beruflichen Alltag abzuschalten.

Die Ausbildung

Bei der Ausbildung zum medizinischen Fachangestellten, handelt es sich um eine dreijährige duale Lehre, die parallel in einer Arztpraxis und in der Berufsschule stattfindet. Die Jobanwärter legen in dieser Zeit zunächst eine Zwischenprüfung und am Ende der Ausbildung eine Abschlussprüfung vor der Landesärztekammer ab.

Die Aussichten auf dem Arbeitsmarkt könnten nicht besser sein. Die Gesellschaft wird immer älter und braucht für ihre medizinische Betreuung immer mehr Ärzte und medizinisches Fachpersonal. Insofern ist der Beruf eine definitiv zukunftsträchtige Tätigkeit.

Wir suchen Sie!

Karrierechancen wahrnehmen und die eigene berufliche Zukunft aktiv gestalten – das P-Werk ist Ihr Ansprechpartner, wenn es um Jobs in den Bereichen  Pflege & Medizin geht. Kontaktieren Sie uns über unser Onlineformular oder telefonisch. Gerne unterstützen wir Sie dabei, Ihre Potenziale zu erschließen und neue berufliche Zukunftsperspektiven zu entdecken.

Werden Sie Teil des P-Werk Teams und bringen Sie Ihre Wünsche bezüglich der Einsatzorte, -zeiten und -bereiche ein. Oder finden Sie in unseren Stellenbörse Ihren Wunschjob!

Zeit für Neues – auf Wiedersehen, lieber Marcel!

Nach fast einem Jahr als Altenpfleger im P_WERK Team Esslingen, ist für unseren Mitarbeiter Marcel Bleisteiner die Zeit gekommen,neuen berufliche Wege zu gehen.Wir lassen Marcel Bleisteiner mit einem lachenden und einem weinenden Auge ziehen und wünschen ihm nur das...

Viel Erfolg, lieber Teddy und auf Wiedersehen!

Teddy Jong verlässt das P_WERK Team Hamburg, um zurück ins Münsterland zu seiner Familie zu ziehen und eine Ausbildung zu absolvieren.Beim Abschied betonte er, dass er während seiner Zeit beim P_WERK viel lernen konnte, sich im Team sehr wohl gefühlt habe und...

Gesetz zur ganztägigen Förderung von Kindern im Grundschulalter verabschiedet

Am 7. September 2021 verabschiedete der Bundestag das Gesetz zur ganztägigen Förderung von Kindern im Grundschulalter (Ganztagsförderungsgesetz - GaFöG), das vor allem Kindern aus sozial benachteiligten Familien bessere Bildungschancen ermöglicht.Mit dem...

Für eine bessere Lesbarkeit des Textes haben wir auf die Nennung der verschiedenen Geschlechter (m/w/d) verzichtet. Selbstverständlich sind alle Geschlechter gleichermaßen angesprochen. Wir bitten um Verständnis.

 

Foto: © coldwaterman / Fotolia