Obst steckt voller Vitamine, enthält aber meist auch viel Fructose. Also lieber auf Obst verzichten? Bitte nicht! Obst ist und bleibt fester Bestandteil einer gesunden und ausgewogenen Ernährung und sollte auf keinen Fall vom Speiseplan gestrichen werden. Denn neben Fruchtzucker liefert Obst auch jede Menge Vitamine, Mineralstoffe und Ballaststoffe.

Apfel – der Allrounder

Des deutschen liebsten Obst sorgt mit dem in ihm enthaltenen Pektin nicht nur für eine lange Sättigung und einen konstanten Blutzuckerspiegel sondern wirkt auch cholesterinsenkend und kann Giftstoffe binden.

Banane – schneller Energielieferant

In Bananen steckt viel Fruchtzucker, weshalb sie vor allem bei Sportlern als schnelle Energielieferanten beliebt sind. Bananen sind auch reich an Kalium und Magnesium, welche für die Funktion von Muskeln und Nerven sowie für die Energiegewinnung und den Elektrolyt-Haushalt wichtig sind. Daneben enthalten sie auch Vitamin B6, Phosphor, Kalzium Eisen und Zink. Bei Durchfall kann ihr hoher Anteil an Pektin helfen, das Wasser im Darm zu binden und somit die Beschwerden zu lindern, während gleichzeitig der Körper mit Magnesium versorgt wird. Bananen helfen aber nicht nur gegen Durchfall, sondern auch gegen Verstopfung, denn der Ballaststoff Pektin regt die Verdauung an. Allerdings sollte man reife Bananen verwenden, da unreife zu viel schwer verdauliche Stärke enthalten.

Kiwi – mehr als nur ein Vitamin C-Spender

Kiwis sind bekannt für ihren hohen Vitamin C-Gehalt. Aber wussten Sie, dass eine Kiwi auch viele Antioxidantien enthält, die freie Radikale bekämpfen und somit gegen Alterung wirken. Die Frucht wirkt zudem regulierend auf den Gehalt des schädlichen LDL-Cholesterins im Blut. Auch bei Bluthochdruck und zur Blutverdünnung werden Kiwis empfohlen.

Ananas  – Wunder der Enzyme

Die Ananas ist nach der Banane eine der beliebtesten tropischen Früchte. Sie ist eine gute Vitamin-C-Quelle und enthält Spurenelemente, wie z. B. Mangan und Kupfer. Besonders bekannt ist die Ananas als Enzymspender: das in ihr enthaltene Bromelain verbessert die Verdauung und veranlasst den Körper, Substanzen zu produziert, die abschwellend und schmerzstillend wirken.

Wassermelone – viel Wasser und viel dahinter

Die Wassermelone besteht zwar zu 92 Prozent aus Wasser, enthält aber auch eine ganze Reihe wertvoller Nährstoffe. Neben einem hohen Gehalt an Carotinoiden, vor allem Lycopin, stecken Vitamin C, Eisen, Natrium, Vitamin B6 & B1, Magnesium, Kalium in ihr. Wassermelone kann aufgrund ihrer Inhaltsstoffe zur Stärkung des Immunsystems, dem Schutz vor Augenkrankheiten, Krebs und der Reduktion des Risikos an z.B. Asthma, Arteriosklerose sowie Arthritis zu erkranken beitragen. Zudem hat sie eine entzündungshemmende Wirkung und ist gut für Herz und Gefäße.

Kirsche, Blaubeere, Granatapfel  – Pflanzenfarbstoffe, die uns nützen

Die Kirsche, die Blaubeere und der Granatapfel enthalten zahlreiche entzündungshemmende Wirkstoffe. Zu verdanken ist dies den Pflanzenfarbstoffen, den Anthozyanen, die diesen Früchten ihr tiefes Blau verleiht.

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