Wenn die Tage wieder länger werden und die Temperaturen steigen, kommt unser Körper zunächst nur langsam in Schwung, da sich die innere Uhr erst umstellen muss. Durch die wärmeren Temperaturen weiten sich die Blutgefäße und der Blutdruck sackt ab.

Das zunehmende Tageslicht aktiviert die Produktion des stimmungsaufhellenden Hormons Serotonin. Gleichzeitig ist noch das für den Schlaf zuständige Hormon Melatonin in hohem Maß aktiv, das sich über die Wintermonate gebildet hat. Die Wechselwirkung  beider Botenstoffe macht uns müde und beschert Kreislaufprobleme.

Raus aus dem Wintermodus

Fenster auf und frische Luft einatmen

Öffnen Sie morgens nach dem Aufstehen das Fenster und nehmen Sie ein paar tiefe Atemzüge der frischen Luft. Kühle Luft ist ein Kältereiz für den Körper und macht wach. Auch ein Glas Wasser direkt nach dem Aufstehen belebt die müden Geister, da der Körper in der Nacht dehydriert.

Wechselduschen bringen den Kreislauf in Schwung

Nichts für Empfindliche Menschen ist eine kalt-warme Wechseldusche am Morgen.  Sie regt den Kreislauf und die Durchblutung an und stärkt zudem das Immunsystem. Achten Sie darauf, mit kaltem Wasser aufzuhören. Wer morgens nicht gerne duscht, kann sich mit einigen Spritzern kalten Wassers ins Gesicht beleben.
Aufgepasst: Bei manchen chronischen Krankheiten sind kalte Güsse nicht geeignet.

Raus in die Natur und Sonne tanken

Bewegung und Sonne bringen den Körper dazu, das stimmungsaufhellende Hormon Serotonin zu bilden und die Produktion des Schlafhormons Melatonin zu hemmen. Lassen Sie das Auto stehen wann immer möglich stehen.

Essen Sie sich wach

Essen Sie viel Gemüse, Obst, mageres Fleisch, Vollkornprodukte und Hülsenfrüchte Viele Obst- und Gemüsesorten enthalten ebenfalls Serotonin und tun Ihrem Körper gut. Außerdem verdrängen sie den Winterspeck.

Ätherische Öle wecken die Lebensgeister

Ätherische Öle sind wirksam gegen die Trägheit im Frühling – besonders gut eignen sich Rosmarin und Zitrusdüfte. Sie heben die Laune, fördern die Konzentration und beleben den Geist. Reiben Sie ein paar Tropfen morgens auf ihr Handgelenk und riechen Sie immer wieder daran, wenn die Müdigkeit Sie überfällt. Achten Sie darauf, dass Sie 100 Prozent reine Öle verwenden.

Glücklicherweise  verabschiedet sich die Frühjahrsmüdigkeit von alleine wieder. Ungefähr vier Wochen dauert es, bis sich der Körper an die neuen Temperaturen gewöhnt hat. Wer sich über längere Zeit oder ungewöhnlich stark erschöpft fühlt, sollte auf jeden Fall seinen Arzt um Rat fragen.

Einen schönen Frühling wünscht Ihnen Ihr P-Werk Team!

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